Funktionsprinzip von LCD
Aufbau des LCD--Zu den Kernkomponenten eines LCD gehören die Hintergrundbeleuchtungseinheit, der untere Polarisator, das Flüssigkristallglas und der obere Polarisator.

●Hintergrundbeleuchtungseinheit (BLU): Bestehend aus LED-Streifen, Lichtleiterplatte, optischen Folien und einer reflektierenden Folie. Seine Hauptfunktion besteht darin, eine gleichmäßige Lichtquelle bereitzustellen.
●Unterer Polarisator: Wandelt das natürliche Licht der Hintergrundbeleuchtung in linear polarisiertes Licht um und lässt nur Lichtwellen durch, die mit der Übertragungsachse ausgerichtet sind.
●Flüssigkristallglasschicht: Besteht aus zwei Glassubstraten (oben und unten), die mit dazwischen eingespritztem Flüssigkristallmaterial versiegelt sind. Die Innenflächen sind typischerweise mit ITO (Indiumzinnoxid) beschichtet, einer transparenten leitfähigen Schicht, die als Elektroden dient. Durch Anlegen eines elektrischen Feldes wird die Ausrichtung der Flüssigkristallmoleküle gesteuert, um die Lichtdurchlässigkeit zu regulieren und so die Bildanzeige zu ermöglichen.
●Oberer Polarisator: Lässt nur senkrecht zum unteren Polarisator polarisiertes Licht durch und erzeugt letztendlich das angezeigte Bild.
Anzeigeprinzip von LCD--Der LCD-Bildschirm selbst filtert nur Licht und gibt kein Licht ab. Die Essenz eines LCD-Displays ist eine Reise des Lichts. LED-Licht gelangt durch die Lichtleiterplatte, die das parallele Licht in vertikales Licht umlenkt. Der untere Polarisator wandelt das Licht dann in linear polarisiertes Licht in einer bestimmten Richtung um, das auf das Flüssigkristallglas projiziert wird. Der Drehwinkel der Flüssigkristallmoleküle bestimmt, ob das Licht den oberen Polarisator passieren kann, wodurch Unterschiede in der Lichtdurchlässigkeit entstehen. Da Flüssigkristalle selbst keine Farbe haben, werden Farbfilter verwendet, um unterschiedliche Farben zu erzeugen. Ein einzelnes Pixel besteht aus drei grundlegenden RGB-Subpixeln, die zusammen das gewünschte Vollfarbbild ergeben.

Natürliches Licht, das von einer LED-Lichtquelle ausgestrahlt wird, weist mehrere Schwingungsrichtungen auf. Nachdem es eine Polarisationsfolie passiert hat, wird es zu Licht, das in einer Richtung schwingt. Wenn die Lichtwelle senkrecht zur Polarisationsrichtung des Polarisators verläuft, wird sie vollständig blockiert, was zu dem schwächsten Licht führt. Liegt das Licht parallel zur Polarisationsrichtung, dringt es mit der stärksten Intensität durch. Wenn der Winkel weder senkrecht noch parallel ist, hängt die Intensität des durchgelassenen Lichts natürlich vom Winkel zwischen der Schwingungsrichtung des Lichts und der Achse des Polarisators ab – je kleiner der Winkel, desto größer die Intensität des durchgelassenen Lichts.
Der Flüssigkristall ändert die Polarisationsrichtung des durch die Glasschicht hindurchtretenden Lichts, sodass es den oberen Polarisator passieren kann. Dadurch kann der Betrachter Licht unterschiedlicher Helligkeit auf dem Bildschirm sehen. In Kombination mit Farbfiltern werden unterschiedliche Farben erzeugt, wodurch unterschiedliche Bilder angezeigt werden.